alba. lateinamerika lesen

Als jährliches, illustriertes Magazin stellt alba herausragende Prosa, Poesie und Essays der lateinamerikanischen Gegenwartsliteratur – teilweise erstmals veröffentlicht – im Original und in deutscher Übersetzung vor. Ziel der Zeitschrift ist es dabei, ein Bewusstsein für die Diversität und den Reichtum der lateinamerikanischen Literaturen fernab von Klischees zu schaffen. In den Rubriken „Berlinstant“ und „Latinstant“, wo lateinamerikanische SchriftstellerInnen ihre Erfahrungen in Deutschland literarisch verarbeiten und viceversa, kommt der Sprach- und Kulturtransfer in besonderer Weise zum Tragen.

alba. lateinamerika lesen wird in Berlin von dem gleichnamigen Verein herausgegeben, der außerdem Lesungen und Ausstellungen veranstaltet. Das Redaktionsteam setzt sich aus LiteraturwissenschaftlerInnen, ÜbersetzerInnen, MedienkünsterlerInnen und Juristinnen verschiedener Herkunft zusammen. Sämtliche Übersetzungen und Illustrationen werden eigens für das Magazin angefertigt.

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Enrique Serna: Liebe aus zweiter Hand

Aus dem mexikanischen Spanisch von Dorit Heike Gruhn.

Enrique Sernas Erzählband Liebe aus zweiter Hand gilt als Meilenstein im Genre der Erzählung.

Der Erzählband deckt die generationstypischen Wesensmerkmale der postmodernen Erzählkunst prägnant auf. Die elf Erzählungen, die das Buch umfasst, sind facettenreich, sie unterscheiden sich u. a. in Perspektiven, Schauplätzen und Erzähltechniken, elf Erzählungen, die nach dem Lesen noch lange im Gedächtnis bleiben.
Gemeinsam ist allen Erzählungen das Element des Grotesken, der schwarze Humor, der die Handlung begleitet, bis hin zur überraschenden Auflösung des erzählerischen Knotens. Gemeinsam ist den Figuren die Tragik, die ihr Leben überschattet und die doch gleichzeitig etwas unendlich Komisches in sich trägt.
Ideenreich und originell, ist dieser Erzählband ein Querschnitt über das gesamte Spektrum der Liebe. Dabei ist Liebe nicht nur als geschlechtliche Liebe zu verstehen, es geht ebenso um elterliche Liebe, Selbstliebe oder Liebe zur Kunst; doch die Liebe sämtlicher Protagonisten trägt krankhafte Züge an sich, schlägt in Ekel oder Hass um oder endet in Desillusion.
Da ist die Familie, die aus ihrem Alltag sämtliche visuellen Ausdrücke streicht, um ihrem blind zur Welt gekommenen Sohn sein Handikap zu verheimlichen. Oder der Junge, dem Picasso einen Minotaurus auf die Brust tätowiert und dessen Weg ab nun durch die Museen der Welt führt, als Kunstobjekt. Oder Eufemia, die die Abendschule besucht, um Sekretärin zu werden, der jedoch die Liebe in den Weg kommt.

Quelle: Septime Verlag

Ein-Themen-Partei Bündnis Grundeinkommen zur Landtagswahl in NRW zugelassen

Düsseldorf, den 4. April 2017 – Der Landeswahlausschuss des Landes Nordrhein-Westfalen hat in seiner heutigen Sitzung die Landesliste des Bündnis Grundeinkommen (BGE) zur Landtagswahl am 14.05.2017 zugelassen. Der erst im Januar gegründete Landesverband Nordrhein-Westfalen des Bündnis Grundeinkommen hat in nur knapp zwei Monaten alle notwendigen Unterschriften und Formalien zusammengetragen, um bei der Landtagswahl 2017 in NRW auf dem Wahlzettel zu stehen. Insgesamt sind 17 Bewerber auf der Liste des Bündnis Grundeinkommen, angeführt vom Landesvorsitzenden Felix Naumann, Henrik Dieter Wittenberg auf Listenplatz 2 und Lasse Paetz an dritter Stelle. Die komplette Liste des Bündnis Grundeinkommen kann unter https://nrw.buendnis-grundeinkommen.de/landeslisten/ eingesehen werden.

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Universitäten Kassel und Bielefeld bauen Forschungszentrum in Mexiko auf

Soziale Ungleichheit, Konflikte, Ökologie, Identität – zu diesen Themen soll ein gesellschaftswissenschaftliches Zentrum forschen, das die Universität Kassel gemeinsam mit der Uni Bielefeld und anderen deutschen Hochschulen in Guadalajara, Mexiko, aufbaut. Finanziert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Maria Sybilla Merian-Programms.

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Cannabis aus Mexiko verkauft sich nicht mehr

Für viele Bürger der meisten US-Bundesstaaten ist in den letzten Jahren eine wunderbare Reform eingetreten. In Colorado, Alaska, Kalifornien und vielen weiteren Bundesstaaten wurde der Verkauf und Konsum von Cannabis legalisiert, oder mindestens für medizinische Zwecke erlaubt. OG Kush, Hanfsamen, CBD Öl, fertig gerollte Joints oder Hanfpflanzen auf dem Fensterbrett sind nun für viele Anhänger und Patienten eine willkommene Realität. Für das Nachbarland Mexiko stellt sich dieser Paradigmenwechsel allerdings als Problem heraus.

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Spanische Nationalbibliothek bietet digitalisierte Werke von im Jahr 1936 verstorbenen Autoren

Seit Anfang des Jahres sind Werke von Autoren wie Federico García Lorca, Ramón María del Valle-Inclán, Ramiro de Maeztu, Pedro Muñoz Seca oder Miguel de Unamuno digitalisiert und auf der Webseite der Nationalbibliothek von Spanien öffentlich zugänglich.

Mit Beginn des Jahres 2017 unterliegen alle Werke der Autoren, die 1936, im ersten Jahr des spanischen Bürgerkriegs, ums Leben kamen, der Gemeinfreiheit. Schon in den letzten Jahren hatte die Nationalbibliothek mit der Auswahl und Digitalisierung einiger der Autoren begonnen, deren Werke nun frei von Urheberrechten verbreitet werden können.

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Nach Trump-Sieg errichtet Mexiko Grenzmauer zu den USA

Mexiko-Stadt (dpo) – Sobald gestern klar war, dass Donald Trump tatsächlich in das Weiße Haus einziehen würde, begann Mexiko damit, eine gigantische Mauer entlang seiner Grenze zu den USA zu errichten. Die Länge der Grenzmauer wird voraussichtlich fast 3.220 km betragen. Das ehrgeizig betitelte Bauprojekt „una pared para proteger contra Donald Trump“ („eine Mauer, um vor Donald Trump zu schützen“), ist gedacht, um das Land vor der zeitnah zu erwartenden Flüchtlingswelle aus den Vereinigten Staaten zu schützen.

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Neue Verfassung von Mexiko City könnte ein Grundeinkommen beinhalten

Eine verfassungsgebende Versammlung von Mexiko-Stadt entwickelt derzeit die erste Verfassung der Stadt. Ein Vorschlag für die Verfassung, derzeit noch als Überlegung, enthält einen Artikel mit dem Recht auf ein Grundeinkommen, um ein würdiges Leben zu sichern.

Am 15. September lieferte der Regierungschef von Mexiko-Stadt Miguel Angel Mancera einen Vorschlag für die Verfassung der Stadt, woraufhin eine konstituierende Versammlung gebildet wurde, um diese zu analysieren, zu diskutieren, eventuell zu ändern und schließlich die neue Verfassung abzustimmen und zu genehmigen.

Manceras Vorschlag lehnt sich dabei an die Charta für das „Recht auf Stadt“, welche durch eine Koalition von Organisationen im Jahr 2007 zusammen mit der städtischen Volksbewegung entwickelt wurde. Die „Recht auf Stadt“ Charta enthält eine Forderung auf das Recht auf ein ausreichendes Einkommen, um ein Leben in Würde zu garantieren. Darüber hinaus enthält sie einen weiterer Artikel, der „produktive Stadt“-Staaten gewährleisten soll. Um produktive Beschäftigungsmöglichkeiten in der Stadt zu demokratisieren, sei es notwendig, die Schaffung eines universellen Bürgereinkommen zu fördern.

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16. ilb – Internationales Literaturfestival

Berlin 07. – 17.09.2016

Literarische Vielfalt in Zeiten der Globalisierung erleben: Auf dem ilb ist es möglich. Arabische Lyriker treffen amerikanische Shortstory-Schreiber, polnische Poeten ihre isländischen Kollegen, südafrikanische Romanciers den kroatischen Nachwuchs. Neuentdeckungen stehen gleichberechtigt neben Größen der Weltliteratur. Fremdes scheint auf, Verwandtes wird sichtbar, wenn in elf Tagen rund 190 Autoren einen Einblick in neue und tradierte Entwicklungen der aktuellen Weltliteratur geben. Prosa, Lyrik, Gespräche mit Autoren und politische Diskussionen, Literatur für junge Leser, Literaturverfilmungen – das ilb ist ein lebendiges, polyglottes Forum von und für Literaturenthusiasten.

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