CALIENTE!-Festival 2018 in Zürich

22. Caliente! Festival 2018 vom 6. bis 8. Juli in Zürich

Zum 22. Mal steigt in der Schweiz das wichtigste Latino-Happening Europas: Das Caliente! Latin Music Festival 2018 findet vom 6. bis zum 8. Juli im Zürcher Kreis 4 rund um den Helvetiaplatz, Zeughausareal, im Volkshaus und auf der grossen Kasernenwiese statt.

Nach dem grossen Erfolg des 21. Caliente! vom 7. – 9. Juli 2017 in Zürich mit rund 350’000 Besuchern an den drei Fiesta-Tagen wird bereits das 22. Latin Music Festival vorbereitet.

Mercado Mundial vom 6. – 8. Juli 2018 Caliente! Latin Music Festival – est. 1995 in Switzerland

Vom 6. bis 8. Juli mutiert der Kreis 4 in Zürich zur Latino-Festzone mit tropischem Ambiente und lateinamerikanischer Stimmung. Auf dem riesigen Caliente!-Festgelände zwischen Volkshaus und Kaserne wird es an den rund 250 Marktständen und Bars heiss zu- und hergehen. Der Caliente! Street Food Garden findet erneut auf der Kasernenwiese statt, mit feinem Essen, tropischen Drinks und Kunsthandwerk aus aller Welt.

Auf mehreren Bühnen werden lateinamerikanische Musik- und Tanzgruppen ihr Können zum Besten geben, Top-DJs und Live Acts runden das attraktive Unterhaltungsprogramm ab. Auf den Festbänken unter den schattenspendenden Bäumen ruht man sich aus, geniesst Speis und Trank, beobachtet das bunte Markttreiben und lauscht gemütlich den musikalischen Darbietungen.

Projekt bedingungsloses Grundeinkommen (bGE)

Der Gemeinderat von Rheinau (Schweiz) hat am 05. Juni 2018 beschlossen, einen Versuch zum bedingungslosen Grundeinkommen (bGE) in der Gemeinde Rheinau zu unterstützen. Dabei soll allen Einwohnerinnen und Einwohnern monatlich ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von

  • Fr. 625.– (0-18 Jahre)
  • Fr. 1’250.– (18-22 Jahre)
  • Fr. 1’875.– (22-25 Jahre) und
  • Fr. 2’500.– (über 25 Jahre)

zugesichert werden. Die Finanzierung erfolgt durch Gelder von Stiftungen und durch Crowd-Funding, womit die Gemeinderechnung nicht belastet werden wird.

Auf der Projektseite Dorf testet Zukunft schreibt der Gemeinderat Rheinau dazu:

Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass die Idee es verdient, näher geprüft zu werden. Damit berücksichtigt er auch, dass die Volksinitiative zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens in der Gemeinde Rheinau bei der Abstimmung im Jahr 2016 immerhin eine Zustimmung von über 25 % erhalten hat. Zudem ist der Gemeinderat der festen Überzeugung, dass für Rheinau eine positive Bilanz entsteht und bei diesem Versuch der Gemeinde und den Einwohnerinnen und Einwohnern keinerlei finanzieller Nachteil entsteht. Er hat deshalb beschlossen, die Bevölkerung zu ermuntern, im Jahr 2019 am geplanten Versuch teilzunehmen.

Die Informationsbroschüre kann hier heruntergeladen werden.

Erster internationaler Kongress zur Förderung des Lesens in indigenen Sprachen

Im Rahmen des in Ausarbeitung befindlichen Vorschlags für das Programm zur Förderung des Lesens und Schreibens in indigenen Sprachen und als Teil des strategischen Programms zur Förderung von Büchern und Lesen (2016-2018) ist es wichtig, Räume für die Reflexion und eine Grundlage für die Arbeit an indigenen Sprachen zu schaffen, um die Ausübung der kulturellen und sprachlichen Rechte der indigenen Völker Mexikos zu gewährleisten.

Aus diesem Grund richtet das Kulturministerium (Secretaría de Cultura) über die Dirección General de Publicaciones (DGP) und das Nationale Institut für indigene Sprachen (INALI) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen und Verbänden den Ersten Internationalen Kongress zur Förderung des Lesens in indigenen Sprachen aus. Ziel ist es, über die aktuelle Situation der Lesepraxis und die Förderung des Lesens, Schreibens und Sprechens in indigenen Sprachen nachzudenken, um öffentliche Maßnahmen vorzuschlagen, die zur Bildung von Lese-Gemeinschaften sowohl in Mexiko als auch in anderen Ländern beitragen.

Dieser erste internationale Kongress zur Förderung des Lesens in indigenen Sprachen findet vom 14. bis 16. Juni im Theater Macedonio Alcalá, im historischen Zentrum von Oaxaca, Mexiko, statt.

Quelle: La Jornada

Caras de Frida

Un análisis profundo de la vida, el arte, el amor y el legado de Frida a través de los ojos de expertos y aquellos que se inspiraron en su talento.

Google Arts & Culture ha puesto en marcha la exposición virtual „Caras de Frida“ y honra el legado de la pintora mexicana con más de 800 piezas, entre las que se incluyen 69 obras de arte, fotografías, cartas, exposiciones en linea y ensayos.

La colección muestra entre otras cosas, obras de arte de colecciones privadas que por lo general no están disponibles al público y que tampoco se han mostrado nunca en el Internet (e. g.  „View of New York“). Frida Kahlo de Rivera fue una pintora mexicana y es una de las más importantes representantes de un desarrollo popular del surrealismo, aunque su obra a veces muestra también elementos de la Nueva Objetividad.

Internationale Tagung: Das andere 68

Anthropophage Revolutionen in der brasilianischen Gegenkultur nach 1968

23.–25. Mai 2018
Museum Angewandte Kunst, Foyer, Schaumainkai 17, Frankfurt am Main
Tagungssprache ist Englisch. Freier Eintritt, ohne Anmeldung.

Die Ereignisse des Pariser Mai bilden nach wie vor einen prominenten Bezugspunkt für kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen der Gegenwart – so sehr, dass sich in Deutschland eine ganze Partei über die Ablehnung dessen definieren kann, wofür „68“ in der öffentlichen Wahrnehmung steht. Wenn im Mai 2018 der 50. Jahrestag des Studentenaufstandes begangen wird, richtet sich erneut die ganze Aufmerksamkeit auf die europäische Metropole Paris und die dortigen Ereignisse. Die Tagung „Das andere 68: Anthropophage Revolutionen in der brasilianischen Gegenkultur nach 1968“ stellt dieser eurozentrischen Sicht eine andere Perspektive entgegen und verlagert den Fokus von Paris weg an die vermeintliche Peripherie. Die Tagung stellt einen kulturellen Umbruch ins Zentrum, der einer ganz anderen Revolte entspringt und zugleich den Ausgangspunkt einer Richtungsänderung der globalen Kulturproduktion und einer neuen Art des Umgangs mit der kulturellen Globalisierung bildet: Die Zäsur 1968 in Brasilien und ihre Folgen.

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México en el mundo, el mundo en México

Die Escuela de Humanidades y Educación und die Cátedra Alfonso Reyes am Tecnológico de Monterrey (ITESM Mexiko), veranstaltete zusammen mit dem Transatlantic Project der Brown University vom 20. bis zum 23. März 2018 einen internationalen Kongress zum 60. Jahrestag des hispanischen Literaturwissenschaftlichen Studiengangs am Campus in Monterrrey. Der Titel der Konferenz lautete: México en el mundo, el mundo en México, Ehrenpräsident war Julio Ortega.

In einem Umfeld, das von der Isolation und der Schließung von Grenzen bedroht ist, schlägt dieser Kongress vor, aus der Sicht von Kunst und Literatur über die Verschiebungen nachzudenken, die die heutige Welt bereichert und geprägt haben. Das Programm kann hier heruntergeladen werden.

Interessant ist hierbei zu sehen, dass auch das Romanische Seminar an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) einen Kongress unter dem Titel: México en el mundo ‒ el mundo en México vom 13. bis zum 15. Juni 2018 ausrichtet. Ziel dieses Kongresses ist es, die Entstehung ästhetischer Phänomene sichtbar und fruchtbar zu machen, damit sie aus der Literatur- und den Kulturwissenschaften heraus zu den drängenden gesellschaftspolitischen Debatten unserer Zeit beitragen können. Das Programm dieses Kongresses, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), kann hier heruntergeladen werden.

Maria Reiche zum Geburtstag

Google widmet Maria Reiche zu ihrem 115. Geburtstag ein eigenes animiertes Google-Doodle. Die deutsche Mathematikerin und Forscherin widmete sich jahrelang den Nasca-Linien, über 1500 teils sehr große Scharrbilder (sogenannte Geoglyphen) in der Wüste bei Nasca und Palpa in Peru. Diese wurden von ihr über Jahre hinweg mit einem Sextanten und dem Kompass vermessen, die dann dank ihrer Forschung und den vielen Publikationen mit zum Teil einzigartigen Luftbildern zum UNESCO-Weltkulturerbe (1994) erklärt wurden.

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Literaturtheoretiker Gérard Genette gestorben

Kritiker, Schöpfer der Zeitschrift „Poétique“ und Autor von „Figures“, Gérard Genette starb im Alter von 87 Jahren.

Gérard Genette, ein großer Literaturtheoretiker, Poetischer Praktiker und Spezialist für die allgemeine Theorie literarischer, insbesondere narrativer Formen, starb am Freitagmorgen, dem 11. Mai 2018. Er hinterlässt eine beachtliche Arbeit mit einer oft unerwarteten Entwicklung. In der Tat ist nichts weniger akademisch oder abgegrenzt als seine Reflexionen, die, ohne jemals von einer großen Strenge, insbesondere in der Terminologie, abzuweichen, sich viele Umwege sowie eine spielerische Auseinandersetzung mit der Literatur und ihren Margen erlaubt; und nicht nur in der Literatur, sondern auch anderer Künste.

Diese Ton- und Themenfreiheit bietet – gerade in der letzten Phase seines Werkes – eine Öffnung hin zum Leser, sicherlich aufgeklärte Amateure, aber nicht unbedingt Spezialisten. Die starren oder verfestigten Formen der Literaturtheorie in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts belebte Genette, ohne diese abzulehnen, mit einer Kunst und Inspiration, die der eines Schriftstellers absolut gerecht geworden wäre. Wie Roland Barthes, Jean-Pierre Richard oder Jean Starobinski – jeder auf seine Weise – zeigte er den kreativen Teil auf, ohne dass die Literaturwissenschaft oder die Kritik ihre Seele und Kraft verloren hätten.

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Le théoricien de la littérature Gérard Genette est mort

Critique, créateur de la revue «Poétique» et auteur de «Figures», Gérard Genette est mort à l’âge de 87 ans

Grand théoricien de la littérature, praticien de la poétique, spécialiste de la théorie générale des formes littéraires – notamment narratives –, Gérard Genette est mort, vendredi matin 11 mai, a appris Le Monde de source proche de la fame. Il laisse une œuvre considérable, aux développements souvent inattendus. En effet, rien n’est moins académique ou balisé que cette réflexion qui, sans jamais se départir d’une grande rigueur, notamment terminologique, s’autorise bien des détours et l’exploration ludique de la littérature et de ses marges. Et pas seulement de la littérature, mais aussi des autres arts.

Cette liberté de ton et de thèmes offre – surtout dans la dernière étape de son œuvre – une ouverture en direction de lecteurs, amateurs éclairés certes, mais pas forcément spécialistes. Les formes rigides, ou rigidifiées, de la théorie littéraire dans la deuxième partie du XXe siècle, Genette, sans les rejeter, les vivifiait avec un art et une inspiration qui étaient ceux d’un écrivain à part entière. Au même titre que Roland Barthes, Jean-Pierre Richard ou Jean Starobinski – chacun selon des voies propres –, il manifestait la part créative sans laquelle les études littéraires et la critique perdent leur âme et leur vigueur.

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Nasca. Im Zeichen der Götter

Archäologische Entdeckungen aus der Wüste Perus

10. Mai bis 16. September 2018. Eine Ausstellung des Museo de Arte de Lima und des Museums Rietberg Zürich, in Kooperation mit der Bundeskunsthalle.

Eines der größten archäologischen Rätsel wartet in der Wüste im Süden Perus auf seine Entschlüsselung: Die riesigen Bodenzeichnungen der Nasca-Kultur (ca. 200 v. Chr. – 650 n. Chr.).
Schon viel ist über deren Bedeutung spekuliert worden. Nun aber haben sich die Archäologen des Themas angenommen und mittlerweile können Wissenschaftler durch ihre Studien die Nasca-Weltanschauung und -Kultur entschlüsseln.
In der Ausstellung sind die reichen Beigaben aus riesigen Grabanlagen, geheimnisvolle fliegende Mensch-Tier-Mischwesen auf bunten Keramikgefäßen und die weltweit schönsten archäologischen Textilfunde zu bestaunen. Viele dieser Exponate sind bisher noch nie ausserhalb Perus gezeigt worden – eine Weltpremiere. Die bis zu mehreren Kilometern großen Bodenzeichnungen der Hochebenen von Nasca und Palpa werden mit modernen Multimedia-Installationen vorgestellt. Die Besucher erwartet eine beeindruckende Reise in das geheimnisvolle Südperu der Nasca-Zeit.

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