Elektronische Grenze zwischen USA und Mexiko bleibt virtuell

Der „virtuelle Zaun“ an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko wird aus technischen und Kostengründen nicht wie bisher geplant errichtet. Ganz abrücken will das US-Heimatschutzministerium von den Plänen jedoch nicht.

Mit Kameras, Radar und Erschütterungssensoren ausgestattet, sollte ein „virtueller Zaun“ (SBInet) Lateinamerikaner von der illegalen Einreise in die USA abhalten. Das zuständige Heimatschutzministerium hat die Arbeiten daran jetzt endgültig eingestellt, nachdem es im Oktober vergangenen Jahres einen Ausgabenstopp verhängt hatte.

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USA stoppt virtuellen Grenzzaun zu Mexiko

Das Heimatschutzministerium der USA hat beschlossen, die Arbeiten an elektronischen Anlagen zur Sicherung der mexikanischen Grenze vorerst einzustellen.

Nachdem das US-Heimatschutzministerium fast eine Milliarde US-Dollar ausgegeben hat, beendet es nun vorerst den Versuch, die Grenze zu Mexiko mit elektronischen Mitteln komplett zu überwachen. Bislang sind von über 3000 Kilometern nur 85 mit Kameras, Radar und Erschütterungssensoren ausgestattet. Auf diesem Abschnitt wird die Anlage frühestens 2013 voll funktionsfähig sein.

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Netzneutralität in Chile

Neuregelung soll für mehr Transparenz und Gleichbehandlung sorgen

Als erstes Land der Welt hat Chile die “Netzneutralität” im Internet gesetzlich verankert. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde vom Parlament des südamerikanischen Landes in dritter Lesung mit 99 Ja-Stimmen und nur einer Enthaltung angenommen. Die Neuregelung garantiert den Internetnutzern ein freies und offenes Datennetz ohne technische Zugangsbeschränkungen. Ausnahmen sind nur beim Viren- und Datenschutz sowie bei der Netzwerksicherheit gestattet.

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