Metáforas de la vida cotidiana

George Lakoff y Mark Johnson

Pocas obras hacen cambiar de tal forma nuestra visión de la lengua que utilizamos como „Metáforas de la vida cotidiana“. George Lakoff y Mark Johnson, lingüista y filósofo respectivamente, explican cómo la metáfora no es solo un embellecimiento retórico, sino una parte del lenguaje cotidiano que afecta al modo en que percibi­mos, pensamos y actuamos. Las metáforas impregnan nuestra lengua hasta el extremo de que la familiaridad con ellas impide con frecuencia que sean percibidas como tales. En nuestra cultura, por ejemplo, es muy poderosa la metáfora LA DISCUSIÓN ES UNA GUERRA. Decimos de alguien que „se atrincheró en sus posiciones“, o „atacamos los puntos débiles del contrario“, o „destruimos sus argumentos“ hasta salir „vencedo­res“. Pero lo importante es que no nos limitamos a hablar de la discusión como si fuese una guerra, sino que vemos a la otra parte como un contrincante, nos defendemos, agredimos… ¿Cómo se viviría la discusión en una cultura en que la metáfora fuera un BAILE en que ambos participantes deben marchar al compás? Esta singular capacidad de las lenguas naturales, que cada cultura organiza a su manera, para percibir y manejar áreas completas de experiencia, apelando a campos semánticos ajenos, es lo que desvela y analiza, con gran claridad y ausencia de tecnicismos, esta obra fundamental.

Fuente: Ediciones Cátedra

Zusammenbruch des mexikanischen Hochplateaus

Das mexikanische Hochtal-Becken bricht zusammen, wenn der neue Internationale Flughafen von Mexiko-Stadt (NAICM) gebaut wird.

Die Dörfer der Cuenca del Valle de México fordern die sofortige Annullierung des Projekts und den sofortigen Baustopp des Nuevo Aeropuerto Internacional de la Ciudad de México (NAICM) aus folgenden Gründen:

  1. Er wird an einem technisch undurchführbaren Ort errichtet, da der Standort des ehemaligen Texcoco-Sees der denkbar schlechteste Ort ist, um den neuen Flughafen zu errichten.
  2. Es wäre eine schwere Umweltzerstörung, da der Bau des NAICM die Probleme des Raubbaus verschärfen und die Neubildung von Grundwasserleitungen verhindern, die Temperatur des Stadtgebiets und den Prozess der Wüstenbildung erhöhen sowie die Auswirkungen von Erdbeben vervielfachen wird.
  3. Das Projekt reiht sich in die Reihe der ständigen Zerstörung des kulturellen Erbes Mexikos ein. Der Fall des Berges von Chiconautla ist dabei sehr aufschlussreich, weil dieser in mehreren mesoamerikanischen Codices vorkommt. Trotzdem ist geplant, 26 Meter von der Spitze des Berges zu entfernen, da die Spitze das Starten und Landen der Flugzeuge erschwert.

Im Übrigen hat die kommende Regierung von Andrés Manuel López Obrador (AMLO) trotz ihrer Verpflichtungen gegenüber dem wohlhabenden Bürgertum keine andere Wahl, als das zu befolgen, was die Landbevölkerung bereits beschlossen hat, ihre Autonomien zu respektieren und zu schützen, und Korporativismus, Spaltungen, opportunistische Manipulationen des „Authentischen“ und „Tiefsinnigen“ zu vermeiden – kurz gesagt, „dienend zu gehorchen“. Aber die Pläne der neuen Zentralregierung, die sich skandalös neoindigenista ankündigt, scheinen nicht in diese Richtung zu gehen.

Quelle: Ojarasca

Das Abenteuer der automatischen Sprachübersetzung

„Die meisten für den Weltmarkt produzierenden Unternehmen haben hauseigene Vorlagen entwickelt, die Rechner bei der Übersetzung ihres Materials unterstützen sollen. Wir sind von Rechnern, die Menschen beim Übersetzen helfen, dahin gekommen, dass Menschen Rechnern aushelfen. Das ist nur eine Wahrheit über das Übersetzen, die zeigt, dass die Sprache und ein Baukasten wirklich zweierlei sind. Sprachen lassen sich immer so formen und gestalten, dass sie den Bedürfnissen der Menschen dienen, sogar wenn das bedeutet, sie in eine computerfreundliche Form zu pressen.

Dass Menschen mithilfe von Computern und Computer mithilfe von Menschen übersetzen, sind große Errungenschaften, ohne die der globale Waren- und Informationsaustausch in den vergangenen Jahrzehnten bei Weitem nicht so glatt verlaufen wäre.“

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Bildungskanon: Welche Frauen man heute kennen muss

Bildungskanons sind fast immer von Männern dominiert. Wir haben einen weiblichen Gegenvorschlag entwickelt: von Jane Goodall bis Pussy Riot.

Je verwirrender die Welt scheint, desto stärker sehnen Menschen sich nach einer Ordnung. Nach Einordnung. Nach anderen Menschen, die ihnen Ideen, Anregung und Halt geben. Die ihnen Leuchtturm sein können.

Verständlich also die Bemühung vieler vornehmlich männlicher Menschen, per Ansagen, Listen und Systemen ein Geländer in die Welt zu bauen. Am besten in einem Kanon, denn das klingt in den Boden zementiert, allgemeingültig für Generationen und macht den Kanon zum Schrift gewordenen Flehen um Unsterblichkeit.

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Colonia Dignidad und das „Versagen der Bundesrepublik“

Wann werden die Opfer der Sekte „Colonia Dignidad“ entschädigt? Angesichts des Besuchs einer deutschen Parlamentariergruppe in Chile fordert Völkerrechtler Andreas Schüller „die längst überfällige Unterstützung“ ein.

Seit Jahren drängen die deutschen und chilenischen Opfer der Colonia Dignidad auf Entschädigung und Wiedergutmachung durch die deutsche Regierung. Zurzeit besucht eine deutsche Parlamentariergruppe erneut die ehemalige Siedlung der deutschen Sekte im Süden Chiles. Die sogenannte Kolonie der Würde wurde von dem Jugendbetreuer und Laienprediger Paul Schäfer in den 1960er Jahren gegründet.

Schäfer pflegte enge Beziehungen zum Militärregime von Augusto Pinochet. Die Colonia Dignidad diente dem Militärregime auch als Folterstätte. Schäfer errichtete ein Regime von Zwangsarbeit und Unterdrückung, Kinder wurden sexuell missbraucht, Sektenmitglieder gefangen gehalten. Die deutsche Botschaft in Chile kümmerte sich nicht um die Opfer. Im Juni 2017 stimmte der Deutsche Bundestag einstimmig für die Aufarbeitung der in der Colonia Dignidad begangenen Verbrechen.

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Chilenisch-deutscher Künstlerworkshop in Lehnin und Schau in Berlin

Die Ausstellung „koffer / maleta“ thematisiert das Leben in „tierra ajena / fremder heimat“ und zeigt Werke deutscher und chilenischer Künstler. Eröffnet wird die Schau am Samstag, 15. September um 19 Uhr, in der Galerie Cleartext, Raabestrasse 10, Berlin-Prenzlauerberg. Die Ausstellung ist Teil eines größeren Projekts, bei dem die selben Künstler vom 16. bis 22. September im brandenburgischen Kloster Lehnin bei Potsdam im Rahmen eines interdisziplinären Workshops zusammen arbeiten und sich austauschen. Der Workshop ist für Besucher geöffnet.

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Datenautobahn zwischen Europa und Lateinamerika

Quelle: RedCLARA

Eine Gruppe von elf Forschungs- und Bildungsnetzwerken aus Europa und Lateinamerika hat am Montag (13. August 2018) ein Abkommen zur Verlegung eines Glasfaserkabels unter dem Atlantik unterzeichnet. Nach Angaben der Europäischen Kommission (EC) wird die Datenautobahn bis zum Jahr 2020 die lateinamerikanischen und europäischen Länder miteinander verbinden.

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Margo Glantz Shapiro wird neue Leiterin des FCE

Margo Glantz wird den Fondo de Cultura Económica (FCE) in der neuen Regierung unter Andrés Manuel López Obrador leiten. Dies wurde auf der Website des nächsten Präsidenten von Mexiko bekannt gegeben, wo es heißt, dass der nächste Chef der Secretaria de Educación Pública (SEP), Esteban Moctezuma Barragán, Margo Glantz für den FCE ernannt hat. Nach der Bekanntgabe der Entscheidung feierten Persönlichkeiten aus der Kulturszene diese Ernennung. Jorge Volpi, Koordinator der Difusión Cultural an der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM), war einer derjenigen, die die Ernennung über Twitter begrüßten.

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Das Erbe von Octavio Paz bleibt in Mexiko

Das Erbe von Octavio Paz soll in Mexiko bleiben, sagte die Kulturministerin Mexikos, Maria Cristina Garcia Cepeda, am 07.08.2018 und kündigte an, dass das Vermächtnis spätestens in einem Monat zum Kunstdenkmal erklärt werden könnte.

Garcia Cepeda verwies darauf, dass Octavio Paz in einer notariellen testamentarischen Bestimmung verfügt habe, dass sein Nachlass dem Land Mexiko erhalten bleiben solle. Dies könnte verhindern, so fügte er selbst hinzu, dass, selbst wenn ein Erbe im Namen der Witwe, Marie José Tramini, auftauchen sollte, dieser das Erbe aus Mexiko schaffen könne.

Quelle: La Jornada