Sturm auf das US-Kapitol

Anläßlich des 5. Jahrestages des Angriffs auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 hat das Weiße Haus den Sturm als „friedlichen Protest“ umgedeutet. Auf einer Webseite teilt das Weiße Haus seine Version des Angriffs und der Ereignisse drumherum mit. Sie stellt den US-Präsidenten Donald Trump als Helden dar, weil er pauschale Begnadigungen für Personen ausgesprochen habe, die wegen Verbrechen im Zusammenhang mit den Ausschreitungen verurteilt worden waren. Diese seien „bösartig übermäßig angeklagt, eines ordentlichen Verfahrens beraubt und als politische Geiseln von einem rachsüchtigen Regime festgehalten“ worden, heißt es nun vom Weißen Haus, wie u. a. ntv in diesem Artikel schreibt.

Bild: BUXUS Edition

Wie gut, dass die Ereignisse bereits von anderer Seite ausführlich beschrieben wurden und (auch auf Deutsch) hier nachgelesen werden können.

„Jamie Raskins Arbeit bei der Verteidigung der demokratischen Grundsätze unserer geschundenen Republik ist eine Quelle der Inspiration für uns alle. Wir danken Raskin für seine beredte und leidenschaftliche Wahrnehmung seiner Aufgaben als Leiter des zweiten Amtsenthebungsverfahrens gegen Donald Trump.
„Das Undenkbare“ ist ein bemerkenswertes Buch.“
– Paul Auster

„Jamie Raskin zitiert Sophokles: „Ein Wort befreit uns von aller Last und allem Schmerz im Leben. Dieses Wort ist Liebe.“ Dies ist das einzige Wort, das angemessen zusammenfassen kann, was Raskin „zwei unmögliche Traumata“ nennt – den „erschütternden Tod durch Selbstmord“ seines 25-jährigen Sohnes Tommy am 31. Dezember 2020 und den Aufstand im Kapitol am 6. Januar 2021, die beide erdbebenartige persönliche und berufliche Auswirkungen für den Demokraten aus Maryland hatten.“
– Elisabeth Egan