
Alicia Partnoy wurde vom 12. Januar 1977 bis zum 25. April in La Escuelita, einem geheimen Haftzentrum in Bahía Blanca in Argentinien gefangen gehalten und von dort an einen anderen Ort gebracht, wo sie als Vermisste galt. Erst im Juni 1977 wurde ihre Familie über ihren Aufenthaltsort informiert. Dennoch blieb sie zweieinhalb Jahre als politische Gefangene weiter in Haft. Und erst kurz vor Weihnachten 1979 wurde sie unter der Auflage, das Land zu verlassen, von der Haftanstalt aus direkt zum Flughafen gebracht, wo sie auch ihre kleine Tochter traf, mit der sie dann in die USA flog. Dort befand sich seit geraumer Zeit auch ihr Ehemann, der zum selben Zeitpunkt wie sie entführt und gefangen gehalten worden war. In ihrem Buch La Escuelita beschreibt sie in Form kleiner zeugnishafter Erzählungen ihre Zeit während der Haft.






