Internationale Mexiko-Tagung
Podiumsdiskussion: 28. März, 19:00 – 21:00 Uhr
Tagung: 29. März 2019, 9:00 – 18:30 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Reporter ohne Grenzen, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Mitgliedsorganisationen der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko laden herzlich zu einer internationalen Mexiko-Tagung am 28. und 29. März 2019 in Berlin ein.
Mexiko hat seit dem 1. Dezember 2018 eine neue Regierung unter Präsident Andrés Manuel López Obrador. Die Erwartungen sind groß: Neben dem Rückgang der Armut und Gewalt erwarten die zivilgesellschaftlichen Organisationen strukturelle Reformen, damit Menschenrechtsverletzungen, Straflosigkeit und Korruption wirksam bekämpft werden können. In Mexiko ist unter den letzten beiden Präsidenten die Gewalt im sogenannten „Krieg gegen die Drogen“ eskaliert. Insbesondere kritische Journalistinnen und Journalisten sowie Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger riskieren durch ihre Arbeit ihr Leben.
„Wie groß die Welt ist, wie groß und wie wundervoll!“, schrieb Gertrude Bell (1868–1926). Sie ist eine der sieben frühen Archäologinnen, deren Lebenswege Amanda Adams in diesem reich illustrierten
Das
Pierre Klossowski (1905–2001), französischer Übersetzer, Philosoph und Maler, schrieb Lebendes Geld in den Turbulenzen der Kapitalismus-Kritik um 1968. Der Text verbindet Analysen zur libidinösen Struktur der europäischen Wirtschaft, Erotik und Ikonik, um nach Möglichkeit einen utopischen, jedenfalls einen anderen als kapitalistischen Weg andeuten zu können. Michel Foucault sah in dem Text ein »anthropologisches Dreieck« aus Begehren, Wert und Simulakrum aufgestellt und sprach vom »größten Buch unserer Epoche«. Heute gilt es, das in seiner entschiedenen Heterogenität subversive Buch aus dem Abstand von nahezu fünfzig Jahren neu zu lesen und zu gebrauchen.