Anthropophage Revolutionen in der brasilianischen Gegenkultur nach 1968
23.–25. Mai 2018
Museum Angewandte Kunst, Foyer, Schaumainkai 17, Frankfurt am Main
Tagungssprache ist Englisch. Freier Eintritt, ohne Anmeldung.
Die Ereignisse des Pariser Mai bilden nach wie vor einen prominenten Bezugspunkt für kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen der Gegenwart – so sehr, dass sich in Deutschland eine ganze Partei über die Ablehnung dessen definieren kann, wofür „68“ in der öffentlichen Wahrnehmung steht. Wenn im Mai 2018 der 50. Jahrestag des Studentenaufstandes begangen wird, richtet sich erneut die ganze Aufmerksamkeit auf die europäische Metropole Paris und die dortigen Ereignisse. Die Tagung „Das andere 68: Anthropophage Revolutionen in der brasilianischen Gegenkultur nach 1968“ stellt dieser eurozentrischen Sicht eine andere Perspektive entgegen und verlagert den Fokus von Paris weg an die vermeintliche Peripherie. Die Tagung stellt einen kulturellen Umbruch ins Zentrum, der einer ganz anderen Revolte entspringt und zugleich den Ausgangspunkt einer Richtungsänderung der globalen Kulturproduktion und einer neuen Art des Umgangs mit der kulturellen Globalisierung bildet: Die Zäsur 1968 in Brasilien und ihre Folgen.
That’s it, würde Antonia Baum vielleicht noch anfügen, denn sie liebt diese englischen Einwürfe, die beweisen, dass man sich überall auf der Welt zu Hause fühlen könnte. Aber Kinderkriegen ist eben nicht die natürlichste Sache der Welt, so wie es immer wieder behauptet wird, zumindest nicht in Deutschland. Antonia Baum hat das Kinderkriegen komplett aus der Bahn geworfen. Ihre persönliche Analyse der Gegenwart hat sie „