Ganz nebenbei eine Autobiographie

Bild: rowohlt

„Ganz nebenbei“ ist Woody Allens weitgespannter Rückblick auf das eigene Leben und Werk. Er zeichnet die Stationen seiner Karriere auf der Bühne, vor und hinter der Kamera und als Autor nach und gibt Auskunft über seine Jugend, über Familie und Freunde wie über die Lieben seines Lebens.

Soweit die Verlagsankündigung bei rowohlt, der als Erscheinungsdatum den 07.04.2020 angibt. Nun gibt der Verlag Hachette bekannt, wegen der Missbrauchsvorwürfe gegen Woody Allen habe er entschieden, die umstrittene Autobiographie des US-Filmemachers doch nicht zu veröffentlichen. Allen werde die Rechte an „Apropos of Nothing“ zurückerhalten. Und dem schließt sich offensichtlich auch rowohlt an, denn neben der Ankündigung des Erscheinungsdatums steht jetzt: „Dieses Buch wird auf unbestimmte Zeit verschoben“, obwohl die Vorwürfe gegen Woody Allen bisher nicht gerichtlich geklärt oder gar bestätigt wurden. Dass Allen die Anschuldigungen bis heute kategorisch abstreitet, es nie zu einem Gerichtsverfahren kam und dass Aussage gegen Aussage steht, spielt dabei wohl eher keine Rolle.

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