Lateinamerika ist mit Krisen konfrontiert: ob bei den politischen Unruhen in Venezuela, der Abholzung des Amazonas, bei der Gewalt gegen Frauen („Feminizide“), bei der extremen Schere zwischen Arm und Reich oder der Androhung einer Mauer zwischen den USA und Mexiko. Wie lösen lateinamerikanische Gesellschaften Krisen? Zu dieser Frage fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Verbundprojekt CALAS ab März in der sechsjährigen Hauptphase mit insgesamt 12 Millionen Euro. Die Universität Bielefeld koordiniert das „Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies in the Humanities and Social Sciences“ (CALAS), mit Hauptsitz an der Universität Guadalajara, einer strategischen Partneruniversität Bielefelds.
Seit 2017 bauen deutsche und lateinamerikanische Universitäten unter der Koordination der Universität Bielefeld die Strukturen für das internationale „Center for Advanced Studies“ in Guadalajara auf. Es ist das umfangreichste Forschungsprojekt zu Lateinamerika, das mit Mitteln aus Deutschland gefördert wird.
In der jetzt begonnenen Hauptphase erforschen internationale Fellows – die Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler – sechs Aspekte der Krisenbewältigung in und für Lateinamerika. Das Konzept des internationalen Forschungskollegs basiert dabei auf der Idee des Bielefelder Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF).
Die Februar-Ausgabe (Nr. 536) der Lateinamerika Nachrichten ist erschienen und bietet wieder eine Vielzahl an Nachrichten aus ganz Lateinamerika.
Die Nominierung erfolgte in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ für das mexikanische Filmdrama „
In der Anthologie