
Die fragmentarische und vielschichtige Biografie von Jacobo Lerner, einem bescheidenen jüdischen Kaufmann, der in die peruanische Provinz auswanderte, ist eines der größten Geheimtipps der lateinamerikanischen Literatur des letzten Jahrhunderts. Das Ergebnis ist eine Collage aus verschiedenen Blickwinkeln, die Fetzen von Erzählungen und der Geschichte zu einer Psalmodie zusammenfügt, in der sich Träume mit der rauen Realität der Diaspora vermischen. Auf halbem Weg zwischen Isaac Bashevis Singer und Juan Rulfo ist La vida a plazos de don Jacobo Lerner von Isaac Goldemberg die Geschichte des Aufeinandertreffens zweier Welten, eine Mischung aus Altem Testament und Hexerei, oder „die in Lianen eingewickelte Thora“, wie Severo Sarduy den Roman definiert hat. Ein Roman voller Phantasie, Humor und Bitterkeit, der Isaac Goldemberg die Bewunderung einer ganzen Generation von Schriftstellern einbrachte.


Seit über ein Bedingungsloses Grundeinkommen diskutiert wird, schallt ihm der Vorwurf entgegen, es solle die Lösung für alle Probleme sein und sei deswegen unrealistisch oder gar naiv. Obwohl seit Jahren Befürworter hervorheben, dass es kein Allheilmittel ist, in etlichen Abhandlungen dies ausgeführt wird, erfreut sich dennoch dieser Vorwurf großer Beliebtheit. Selbst wenn es Befürworter gibt, die die Hoffnung auf eine einfache Lösung haben, hat das mit der Idee eines BGE nichts zu tun, die Hoffnung bezeugt nur den Wunsch nach einer einfachen Lösung. Selbst wenn mit einem BGE der gesamte Sozialstaat ersetzt werden soll, solche Befürworter gibt es, folgt dies nicht aus einem BGE, sofern man sich an den etablierten Kriterien orientiert, z. B. des 

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