
Im Jahr 1993 verbreitete sich in einer öffentlichen Schule in Buenos Aires das Gerücht, dass ein Schüler, genannt Virgencito, übernatürliche Kräfte besitze. Seine Geschichte, eine Mischung aus Heiligem und Heiler, überdauerte die Korridore der Schule, geriet in Vergessenheit und tauchte fast zwei Jahrzehnte später in einem Buch wieder auf, das von der Besessenheit eines Mannes geschrieben wurde, der ihn kannte. Ruda macho ist ein Buch über Religion, Sex, Spiritualität und Perversionen. Eine Geschichte der Initiation in der Postmoderne, in der die Bibel, Hexenbücher, die Literatur von Hermann Hesse, Homosexualität, Khalil Gibran und die katholische Erziehung zu einer ebenso realen wie halluzinatorischen Chronik verschmelzen. Ruda macho ist ein Buch, welches sich in dem sogenannten magischen Realismus, dem realismo mágico, einordnen lässt.

Dieser Essayband über Robert Musil versammelt die fünfzehn Werke, die
In dem Buch von Lucy Oporto Valencia werden die Bilder des krampfartigen Geschehens in der historischen 




